Bilder von der ITB Berlin 2018

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Dieses Jahr hatte ich die ITB (Internationale Tourismus B├Ârse) in Berlin das dritte Mal besucht. Obwohl der Besuch der Messe┬á irgendwie mit Stress verbunden ist, gibt es doch immer Situationen in denen man merkt, dass sich alles gelohnt hat. Der Stress beginnt meist schon bei der Zimmerbuchung, da es in der N├Ąhe der ITB offensichtlich kein Hotel unter 100 Euro am Tag gibt wo alles passt. Dann geht es weiter mit dem total nervigen Berliner Alltagsstau und endet in der Parkplatzsuche in der N├Ąhe der Messe.

Aber erst einmal angekommen hat man den Stress ganz schnell vergessen. Was mir die letzen Jahre in der Halle Asien aufgefallen ist, passierte dieses Jahr in den Hallen Lateinamerika und Russland. Was passierte da? Es war das Gef├╝hl von Lebensfreude was ├╝berall in den Hallen pr├Ąsent war. Bei den deutschen Ausstellern gab es auch freundliche Menschen, die wirklich “echt lachen” konnten aber bei den meisten regionalen deutschen Ausstellern konnte man die Anstrengung, freundlich zu sein, von den Augen ablesen. Dazu kam bei einigen eine ungen├╝gende Vorbereitung auf Fragen der Besucher. Der oder die Kolleginnen, die das beantworten k├Ânnten, waren dann gerade mal nicht da oder nicht mit auf der Messe, dieses Auftreten hat mich sehr ge├Ąrgert.

Die freundlichsten deutsche Aussteller, die mit denen ich gesprochen habe, waren Herole Klassenfahrten aus Dresden und die Dampfbahnroute Sachsen. Scheinbar kommen die freundlichsten Menschen doch aus Sachsen.

*Ja ich weiss, das Foto wurde etwas ungl├╝cklich geknipst aber ich habe leider kein anderes. Daf├╝r wirkt es sehr sympathisch und authentisch. ­čÖé

Von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein war ich etwas entt├Ąuscht.┬áAls Vertriebspartner f├╝r touristische Angebote dieser Regionen h├Ątte ich da mehr Informationen und kompetente Ansprechpartner erwartet.┬áMecklenburg-Vorpommern war als erstes Bundesland Partnerland auf der ITB 2018 aber man sollte aufpassen, dass man nicht den “hei├čen Draht” zu den wichtigen Vertriebspartnern verliert. Die Vertriebspartner, insbesondere Online Marketer, haben einen sehr gro├čen Anteil daran, dass die Ostsee-Regionen so gut besucht ist. Ohne Vertrieb und Gastgeber kann Regionalmarketing nicht wirklich gut funktionieren.

Was mir an Lateinamerika, insbesondere Costa Rica und auch bei Russland aufgefallen ist war, dass alle Aussteller irgendwie “gut oder besser drauf waren” als andere und man dies mit allen Sinnen gesp├╝rt hat ohne mit jedem Einzelnen zu reden. Die Aussteller hatten so richtig Spa├č am pr├Ąsentieren und es machte auch sehr viel Spa├č zuzuh├Âren. Komischerweise hatten diese immer eine Antwort oder einen Spezialisten auf speziell gestellte Fragen.

Oben auf dem Bild┬áKonstantin Ermisch (li) und┬áEduard Klein (re) von Paneurasia mit der Projektleiterin vom offiziellen Regionalmarketing┬áKaliningrad┬á39.INFO. Ich liebe russische Gesch├Ąftspartner, es ist irgendwie alles unkomplizierter um eine Kooperation zu starten. Das Ostsee Magazin, welches jetzt schon die deutsche und die polnische Ostsee pr├Ąsentiert, bekommt die n├Ąchsten Monate eine weitere Rubrik “Die russische Ostsee”. Sehr viel Geschichte, auch deutsche Geschichte, warten dort auf Besucher.

Wenn eine ITB so wie im Bild unten endet hat man alles richtig gemacht. Das war glaube ich ein Bernstein-Kr├Ąuter Lik├Âr. Wusste bis dahin noch gar nicht, dass es so etwas gibt. Prost. ­čÖé

Bilder von der ITB

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