Aleppo Busse – Schild Schande fĂŒr Dresden

Mann mit Schild Schande fĂŒr Dresden


In Dresden ist seit einiger Zeit ein sehr seltsames Monument zu “bewundern” bzw. zu hinterfragen. Es steht genau vor der historischen Frauenkirche, die von sehr vielen Touristen besucht wird. Als ich vor diesen Autobus-Wracks stand, war ich erst einmal völlig irritiert.

In der Presse wurde der OB Hilbert scharf kritisiert, weil er die Genehmigung dazu gegeben hat. Was vielleicht einige nicht wissen, ein BĂŒrgermeister oder OB kann in einer Stadt gar nichts durchboxen. Das höchste Entscheidungs-Gremium ist immer der Stadtrat. Es gab also Leute im Stadtrat von Dresden, die eine Mehrheit gebildet haben und das genehmigten.

Dazu 2 Artikel:

Eine Zeitung hat geschrieben “Wenn Kunst wirken soll, muss sie das Publikum spalten”. FĂŒr mich ist das ein falscher Glaubenssatz. Kunst hat fĂŒr mich etwas mit KreativitĂ€t zu tun, die ich bei diesen Bussen nicht erkennen kann. Warum auf den Bussen WERBUNG fĂŒr die Sparkasse Bayreuth steht, kann ich nur vermuten. Wie bei der “epochtimes” zu lesen ist, wurde das Vorbild des Denkmals – eine Barrikade aus Buswracks gegen ScharfschĂŒtzen in Aleppo (Syrien) – von radikal-islamistischen Terroristen aufgestellt, was erst nach der Errichtung bekannt wurde und angeblich noch geprĂŒft wird.

Die Dresdner sind “gespalten”, solides Halbwissen ĂŒber die HintergrĂŒnde geben Anlass fĂŒr Zank und Streit. Gerade Dresden sollte diesbezĂŒglich einen sensibilisierten Stadtrat haben. Dazu kommt noch, dass die Busse ein richtiges Betonfundament haben, welches einfach auf  dem Neumarkt an der Frauenkirche auf das historische Pflaster aufgebracht wurde.

Über die Kosten habe ich keine Zahlen finden können, bin mir aber relativ sicher, dass dieses Projekt im mittleren 5-stelligen Bereich liegt. Was hĂ€tte man fĂŒr nĂŒtzliche Dinge damit machen können?